06.12.2007

12 Trends der Interaktivierung 2007

Alle heutigen Entscheider sind mit Print als Informationsquelle sozialisiert worden, viele sehen den Wandel zu non-Print Medien, Plattformen und Prozessen mit Argwohn. Das Marktsegment ist sowohl im Vertriebsmarkt als auch im Anzeigenmarkt einer ständig zunehmenden Segmentierung unterworfen und muss sich mit stetig steigenden Druckkosten, Vertriebskosten und sinkenden Einnahmen auseinandersetzen. Die steigenden Reichweiten von Onlinemedien und die Tatsache, dass im Jahr 2006 mehr als 58 % der Arbeitnehmer einen Computer für ihre Arbeit verwenden, erzeugen zunehmenden Veränderungsdruck. Dies kommt auch im Bewusstsein der Redaktionen an. Der Chefredakteur von PC_Professionell äussert sich dazu sehr offen in seinem Relaunchblog: "Alles, was in einer Zeitschrift steht, ist ein paar Wochen alt. Layout, Produktion, Druck, Auslieferung an den Kiosk - das dauert viel zu lange verglichen mit der Geschwindigkeit des Internets... Online und Print sind einfach zwei verschiedene Medien mit jeweils spezifischen Stärken und Schwächen. Wir wollen uns mit der neuen PC Professionell auf die Stärken von Print konzentrieren und dem Leser das bieten, was Online nicht kann oder nicht tut."

Die grundlegende Analyse, dass sich an auf professionelle Zielgruppen ausgerichtete Medien im Zuge einer Interaktvieriung auch inhaltlich wandeln müssen, lässt sich an folgenden Punkten fest machen.