06.12.2007

Interaktivierte Werbung

Die Experten kamen zu dem Schluss, dass erst Werbung in interaktiven Medien dem Nutzer einen freiwilligen Zugriff auf werbliche Botschaften erlaubt und damit die Werbewirkung positiv unterstützen. Zudem werden Streuverluste minimiert und ein Dialog aufgebaut, der sich von beiden Seiten kontrollieren lässt. Aus dem eingleisigen Direktmarketing wird hierdurch eine zweigleisige Kommunikationsbeziehung, damit wäre die Interaktivierung der Kommunikation erreicht. Dem Initiator der Studie, der Burda Medien-Gruppe, ist dies auch in den letzten 15 Jahren mit der massiven Ausweitung der Direktmarketing-Aktivitäten gelungen. So wurden aus passiven Rezipienten von Zeitschriften, aktive Käufer und in den Communitys und Foren sogar Produzenten von Inhalten für die Leser, Marketingverantwortlichen und Redakteure. Mit Blogs und Fotocommunitys, die inzwischen Inhalte für Zeitschriften liefern, sowie Podcasts und Videos, die von Zeitschriften über das Internet verbreitet werden, schließt sich der multimediale Kreis. Eine besondere Variante der interaktivierten Werbung sind kontextsensitive Werbeformen, die neben Produktinformationen auch passende Umfelder gleich mitliefern.