Die Experten sahen deutlich den Trend der Interaktivierung, jedoch war 1995 das Bild noch sehr unklar, da zuviele unberechenbare und zudem noch einige unbekannte Faktoren einwirken. Entscheidend sollten die Medienanbieter und die Reaktion der Kommunikations-Konsumenten sein. Generell wurde quantitatives Wachstum der Medien vorhergesagt, also mehr Medien, die zudem immer länger und auch intensiver genutzt werden. Digitale Medien sollten im Jahr 2020 die Kommunikation dominieren und deutlich mehr als fünfzig Prozent der gesamten Kommunikation ausmachen. Damit bleibt für Zeitschriften vor allem das breit gefächerte Spezialzeitschriften-Segment als Nische, wobei sich starke Zeitschriftenmarken zu Kanälen für Spezialthemen wandeln. Tageszeitungen und Hörfunk werden durch die Interaktivierung kaum verändert, da sie in den Tagesablauf eingebunden sind und kaum durch interaktive neue Angebote verdrängt werden können.