H. Maurer, Tilo Balke, Frank Kappe, Narayanan Kulathuramaiyer, Stefan Weber und Bilal Zaka sammeln in ihrem "Report on dangers and opportunities posed by large search engines, particularly Google" viele Argumente gegen eine unkontrollierte Interaktivierung der Gesellschaft durch privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen.
Ihr "Institut für Informationssysteme und Computer Medien" beschreibt den Kern der behandelten Themen mit "Interaktion zwischen Mensch und Computer ("human computer interaction", HCI) und die Visualisierung großer Informationsmengen". Sehr lange waren dies Themen von Großkonzernen und vor allem der wissenschaftlichen Szene, da beide jeweils den exklusiven Zugang zu den entsprechenden (Groß-) Rechnerkapazitäten hatten. Dies hat sich durch den technologischen Wandel stark verändert.
Nun sind die treibenden Kräfte nicht mehr Konzerne (als Anwender), Universitäten (als Produzenten) und Politik (als Geldgeber), sondern integrierte neue Unternehmen, die sich aus dem Werbemarkt refinanzieren, ihre eigenen Entwicklungsabteilungen unterhalten und sich im Rahmen der geltenden Gesetze "unkontrolliert" verhalten.
Dies gefällt Teilen des universitär-politischen Komplexes nicht besonders, verlieren sie doch Einfluss und vor allem Subventionen.